Amnesty International Gruppe Isenhagener Land

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Unser aktueller Fall: Freiheit für den ukrainischen Filmregisseur Oleg Sentsov!

Am 24. November 2015 bestätigte das Oberste Gericht der Russischen Föderation die Verurteilung von Oleg Sentsov, der im August 2015 von einem Bezirksmilitär­gericht in Rostov­ am­ Don wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung sowie der Durchführung terroristischer Aktivitäten zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war.

Amnesty International ist der Überzeugung, dass das Gerichtsverfahren unfair war, insbesondere weil Folter­vorwürfen, die von Belastungszeugen nach dem Widerruf belastender Aussagen erhoben worden waren, nicht nachgegangen worden war. Zudem ist das Urteil von einem russischen Militärgericht ausgesprochen wurde, das für den ukrainischen Staatsbürger nicht zuständig war. Die Organisation fordert die Aufhebung der Verurteilung und die Freilassung von Oleg Sentsov, solange ihm nicht nachvollziehbare strafrechtliche Vorwürfe gemacht werden können, die seine Inhaftierung rechtfertigen.

Während der Berlinale 2016 haben sich die Schauspielerinnen Meret Becker und Katja Riemann sowie die European Film Academy, die Deutsche Filmakademie und Amnesty International für den inhaftierten Filmregisseur Oleg Sentsov eingesetzt. Gemeinsam forderten sie die Freilassung des krim-ukrainischen Filmregisseurs Oleg Sentsov. Die Aktion fand vor der Premiere des Films "Mariupolis" statt, der den Konflikt zwischen prorussischen Rebellen und der ukrainischen Armee thematisiert. Lesen Sie mehr.

Hier finden Sie weitere Informationen über Oleg Sentsov.

Brief gegen das Vergessen

Helfen Sie! Hier finden Sie einen Musterbrief an den Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation, den Sie für sich anpassen können.

Das Porto für einen 20-g-Brief beträgt 90 Cent.